Unser Basti zeigt wieder mal, wie es auch an heissen Sommertagen dennoch mit einem schönen Hecht auf Streamer klappen kann. Dabei gilt, wer grundlegend weiss, wie man in den kalten Wintermonaten richtig auf Raubfisch angelt, kann dies sehr gut auf heisse Tage umlegen. Die Raubfische sind nämlich an den heissen Tagen träge wie im Winter und somit muss man auf alle Fälle mit dem Speed runter! Die tapferen Sprinter können unter solchen Bedingungen beim besten Willen nur ganz kurze Strecken in Topspeed zurücklegen, da ihr Kreislauf nicht mehr hergibt. Da ist ein langsam über die Krautfelder gleitender Streamer natürlich genau das richtige… nicht aggressiv, schön langsam und gemütlich geführte Streamer haben hier eindeutig die Nase vorn!

Weiters hilft es, glasklare Stellen in Gewässer zu suchen, da hier der Sauerstoffgehalt deutlich höher ist als an den trüben „stickigen“ Stellen und sich die „sauerstoffhungrigen“ Hechte und andere Raubfische sehr oft dort einstellen, denn gelöste Mikropartikel senken die Löslichkeit von Sauerstoff.  Auch Seerosenfelder, Krautfelder und Schilfgürtel sind in dieser Jahreszeit immer einen Wurf wert, da die Pflanzen durch Photosynthese in den oberen Gewässerzonen für mehr Sauerstoff sorgen. Zu guter Letzt erzeugt ein frisches Lüftchen oder ein richtiges Gewitter in den heissen Sommermonaten auch zusätzlichen Sauerstoff in den meist heissen Gewässern und erzeugen somit oft den richtigen Energischub bei den Räubern!

Well done Basti!

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