Aus Gründen des Umweltschutzes? Oder warum nun ein Megabass BIG-Z aus Balsa -Holz?

Nach einigen interessanten Berichten und Reviews zum Thema Balsa- vs. Hartplastik-Crank-Bait, hab ich mir dann vor Kurzem, bei einer meiner Bestellungen aus Fernost, den Megabass BIG-Z Z-Crank mitbestellt. In den Berichten wurde intensiv über die Vor-und Nachteile bzw. grundlegenden Unterschieden zwischen den beiden Gattungen an Ködern diskutiert. Die Quintessenz für mich aus diesen Recherchen war, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, ob man mit einem Hartplastik-Crank-Bait oder mit einem Balsa-Crank-Bait um oder vielmehr über die Gewässer zieht.

Natürlich fängt beides, doch hat in gewissen Situationen der eine Köder einen klaren Vorteil gegenüber dem anderen Modell… Alleine aus Sicht der Geräuschentwicklung treffen hier förmlich zwei Welten aufeinander… Der Balsa-Köder ist auch im Kern voll, das Gewicht ist gleichermaßen über den ganzen Body verteilt und kann noch geräuscharm mit Blei-Inserts in Hinblick auf die Gewichtsverteilung gesteuert werden. Der Hartplastikköder hingegen ist hohl und auch wenn die Bleikugeln und Blei-Inserts im Inneren des Körpers fixiert sind, erzeugt er beim Cranken über die Anbauteile wie Sprengringe und Haken viel stärkere Geräusche als ein Balsaköder, dessen Körper Geräusche förmlich schlucket.

Heuer bei meinen Sessions im Frühjahr bzw. Frühsommer fand ich extrem geräuschempfindliche Raubfische vor, denn Bisse kamen meist nur auf lautlose „Silent“-Versionen von Ködern wie dem Megabass ELBO Dive. Noch dazu bekam ich ja damals über mein erstes Into The X-Abo ein passendes Limited-Edition-Shirt von Megabass zum Megabass BIG-Z, in dieser Kombination fängt man natürlich automatisch gleich mehr Raubfisch 😉

Megabass-Z-Crank-Shirt

So, Scherz beiseite… hier nun zu den Specs und Details des Megabass BIG-Z Z-Crank!

Der 77,5mm lange und 28,3g schwere Crankbait ist ein Floater und er wird aufgrund seiner Größe und auch aufgrund seines Gewichts als „Full Size Crank“ bezeichnet. Vor ca. 10 Jahren schlugen die ersten Modelle des Megabass BIG-Z Z-Crank in den Tacklestores auf, doch gefischt wurde mit diesem Köder schon viiiiiiel länger. In der neuen Version wurde zum Beispiel die alte Kunststoff-Lippe mit einer unkaputtbaren Lippe aus Leiterplatten-Material ersetzt, welche wirklich extrem widerstandsfähig ist, an der man sich aber auch extrem schnell die Finger aufschneiden kann, so scharf sind die Kanten. Die Wurfeigenschaften des Megabass BIG-Z Z-Crank sind gigantisch, obwohl eigentlich ein sehr luftiges Balsaholz verwendet wird.

Den Erfolgsköder gibt es mittlerweile natürlich in zig abgeleiteten Versionen wie zum Beispiel flat sided, jr. sized, magnum sized usw. Durch die spezielle Gewichtsverteilung und Tauchlippen-Beschasffenheit lässt sich der Megabass BIG-Z in ultra langsamer, fast schon Totenstarre, fischen und lockt so of extrem vorsichtige Raubfische aus ihren Verstecken. Durch die üppige Körperform verträgt der Megabass BIG-Z natürlich auch verhältnismäßig viel Wasser und erzeugt dadurch extrem intensive Vibrationen und Druckwellen unter Wasser, was oft Raubfische aus großer Entfernung anlockt und schlussendlich zum Biss bringt. Somit fällt der Megabass BIG-Z quasi unter die Kategorie Searchbait, da neben der großen Reichweite an Reizimpulsen auch jegliche Raubfische wie Hecht, Zander, Barsch oder eben Schwarzbarsch auf diesen Köder beissen können.

Der Megabass BIG-Z ist somit ein optimaler Köder -auch in unseren Breiten- für extrem vorsichtige Raubfische und neue Gewässer, bei denen man erst die Hotspots finden muss. Um den Megabass BIG-Z sinnvoll fischen zu können, würde ich dann schon eine eher schwerere und kürzere Rute wie die Megabass Destroyer BLACK JUNGLE empfehlen, da er schon sehr viel Duck aufbaut und somit eine leichte Rute beim Cranken am Limit sein würde und ein sauberes Anheften unmöglich ist.

 

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