Jeder Angler kennt das Gefühl, dass zwar die Köderboxen allesamt vor Ködern überquellen, aber wenn man dann einen gewissen Köder vor Augen hat und parallel dazu so seine Gewässer und Anwendungsfälle durchgeht, stellt man fest, dass einem ein kleiner Crank-Bait wie der Megabass WIGGLE GRIFFON noch in seinem Sortiment fehlt. Nicht wegen einem speziellen Muster oder einer speziellen Köderform, nein weil der Megabass WIGGLE GRIFFON mit 48mm Länge ein kleiner Crank-Bait ist, der aber durch seine lange Tauchschaufel auf fast bis zu 4 Meter Tiefe abtauchen kann und dort die Hechte, Barsche und womöglich auch Zander in der Sommerzeit wachrüttelt und zum Reinbeissen lockt.

Aber warum musste es nun genau der Megabass WIGGLE GRIFFON sein?

Beim Megabass WIGGLE GRIFFON konnte ich mir aus Erfahrung mit anderen Baits von Megabass sicher sein, dass er auch bei seiner unausgewogen wirkenden Bauweise dennoch bei höheren Geschwindigkeiten sauber läuft. Das Problem das viele Baits dieser Bauart haben ist, dass sie sich ab einer gewissen Geschwindigkeit aus dem Wasser zu drehen beginnen oder gar irgendwie schräg daherkommen. Vor allem im Sommer ist es meiner Meinung nach aber wichtig, dass die Köder oft schnell in tieferen Gefilden geführt werden, um dort die Raubfische zu aktivieren.

Was soll ich sagen, ich wurde in meiner Vermutung nicht enttäuscht. Der Megabass WIGGLE GRIFFON läuft, egal wie aggressiv oder schnell man ihn führen mag, gerade wie am Schnürchen. Ein weiterer Aspekt, warum ich auch immer wieder gern zu Baits aus dem Hause Megabass greife ist die Tatsache, dass sie wirklich sehr viel Know-How in die Wurfeigenschaften ihrer Köder stecken. Es bringt doch der beste Crankbait nichts, wenn man ihn dann nicht präzise an den Spot befördern kann, geschweige denn, er sich ständig eindreht und mit dem Vorfach verheddert. Auch die Wurfdistanz eines 2/8 oz Baits (7g) ist ein wichtiger Aspekt, vor allem im Sommer, wo die meisten meiner Gewässer glasklar sind und man eben mit der Sicht auf die Nähe gechallenged wird. All diese Bedingungen erfüllt der Megabass WIGGLE GRIFFON meiner Meinung nach und daher bin ich wieder mal total zufrieden mit meinem Kauf. Ja… und man findet dann doch immer wieder irgendwo ein Plätzchen in seinen Köderboxen wo dann auch noch der neue Köder Platz findet.

Wie ist nun der Lauf des Megabass WRIGGLE GRIFFON?

Megabass WIGGLE GRIFFON Crankbait

Der Megabass WRIGGLE GRIFFON läuft ähnlich der Laufeigenschaften des Chatter Bait, aber meiner Meinung nach um einiges stärker bezüglich seiner Vibrationen. Genau diese starken Vibrationen locken im Sommer Raubfische aus noch tieferen Wasserzonen nach oben und genau das ist es, was ich mit diesem Köder bezwecken wollte. Obwohl er jetzt nicht gerade aussieht wie ein Bait für große Monsterfische, er lockt auch so manchen starken Hecht aus den tieferen Gewässerzonen und daher ist es unabdingbar, ein starkes Fluorocarbon zu fischen. Der Lauf des Megabass WRIGGLE GRIFFON ist dabei so mächtig, dass ein stärkeres Fluorocarbon nur geringen, negativen Einfluss auf den Lauf des Crankbaits ausübt.

Was hat es mit der Tauchlippe des Megabass WRIGGLE GRIFFON auf sich?

Findet man an seinem bevorzugten Gewässer Schotter, Steine oder Sand als Gewässergrund vor, kann man den Megabass WRIGGLE GRIFFON sehr aggressiv über den Gewässergrund peitschen, denn die extrem stark ausgelegte Tauchschaufel gibt es locker her und wurde auch dafür konzipiert. Legt man dabei immer wieder einen abrupten Stop ein, steigt der schwimmende Crankbait rasch nach hinten in die Höhe und lockt so im Acrobatic Chatter- Style den Raubfisch zu aggressiven Bissen aus Reflex. Der Begriff kommt jetzt nicht von mir, den hat sich die Marketing-Abteilung von Megabass wahrscheinlich in zig nächtlichen Sessions mit Mühe aus den Rippen geleiert…

„So Megabass calls it as Acrobatic Chatter Crankbait“

Also zusammengefasst ist der Megabass WRIGGLE GRIFFON genau das, was ich mir von ihm erwartet hab und es hat sich definitiv ausgezahlt dafür Platz in meiner Köderbox zu machen… Er liefert mir nun einfach wieder eine Option mehr am Wasser, um dann doch noch zum Erfolg zu kommen. Ich fische den Crankbait vorrangig mit meiner Megabass Destroyer Limited da sie meiner Meinung nach sowohl von der Länge, als auch vom schnellen Blank her sehr gut zum Laufverhalten des Baits passt. Durch die starken Vibrationen beim fischen, sollte man sich auch nicht wunden, wenn man am Abend über zwanzigtausend Schritte auf seiner Smartwatch hat… da läuft sogar der Schrittzahler  auf Hochtouren 🙂
Bei weiteren Fragen, scheut euch nicht die Kommentarfunktion exzessiv zu nutzen…

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