Endlich hatte ich wieder einmal Zeit zum Fischen auf Zander, das klingt so kitschig da die meisten Angelberichte so beginnen, aber es stimmte wirklich! Durch  meine Umbauarbeiten Zuhause fand ich wenig Zeit, die ich angelnd verbrauchen durfte! Leider! Aber, dass war dieses Wochenende  kein Thema und so ging’s zeitig in der Früh an den Fluss, die Donau, mein Hausgewässer.

Angeltag auf Zander auf der DonauDie Packerei für solch eine Session fällt bei mir ja Gott sei Dank weg, da ich alles im Boot habe. Da ist mein Lund 1625 Rebel ein wahrer Traum! Hab für jegliche Angelei alles mit und kann jederzeit mich auf die momentane Gegebenheit sofort einstellen. Die Fahrt zu meiner Slipstelle dauert gerade mal 15min, und diese Zeit nutze ich meistens mich schon geistig einzuangeln. Dort angekommen geht alles sehr flott, Boot ins Wasser, Auto parken und es kann losgehen. Das alles dauert nie länger als 15min.

Am Weg zu meinen Hotspots  wurde mir schnell klar, dass es heute schwierig werden würde einen Räuber an den Haken zu bringen. Die Regenfälle der letzten Tage haben den Wasserstand ansteigen lassen und die Wassertrübung ist auch nicht ohne! Aber alles kein Problem, bin für alles gerüstet und hab Vertrauen in dem was ich tue.

Angeltag auf Zander auf der DonauDer erste Hotspot den ich ansteuere ist eine Insel um einen Brückenpfeiler. Hier herrscht immer tolles Kehrwasser wo sich alle Fische sammeln. Eine absolute Lieblingsstelle von mir die auch immer gute Fische liefert. Vorsichtig nähere ich mich, sobald ich auf Wurfweite bin, Motor aus und der Bugmotor mit Ankerfunktion kommt zum Einsatz. Dieser Motor ist einfach Klasse!!  Ohne diesen Motor könnte ich mir ein gezieltes absuchen einer Angelstelle nicht  mehr vorstellen.

Was für ein Köder heute der Bringer sein wird ist noch unklar. Beginne aber immer mit Actionshads und wechsle nach ca. 10 Würfen alle Shadarten durch. Auch der Bleikopf bleibt nicht unbeachtet!

So konnte ich mit überbleite Shads schon wahre Sternstunden erleben!!!
Der Ripshaker machte den Anfang. Und es folgte der Sluggershad ,Chatter Tail,Forktail und die Legend. Aber nichts, einfach keine Berührung. Egal ob schnelle oder langsame Köderführung, Faulenzermethode oder Jiggen. Gut, dann versuchen wir es mal mit dem Dropshoten.

Angeltag auf Zander auf der DonauDa ich ja alles im Boot hatte, war die Dropshotrute schnell klar für Ihren Einsatz. Als Köder entschied ich mich für den Tiddler- Fast in der Farbe Browni. Ich vertraue schon seit längere Zeit auf die natürlichen Dekors der Shads, auch wenn das Wasser trübe ist. Die Aktion des Köders, das ist wichtig!  Und richtig war meine Entscheidung! Nach den zweiten Auswurf der erste Biss. Ein kleiner Wolgazander fand den Tiddler lecker! Super, sie sind da und der richtige Köder montiert, so kann’s weitergehen! Aber nach weiteren zwei kleinen Zandern war Schluss, nichts ging mehr.

Ok, dachte ich mir, passive Köderführung auf Zander ist angesagt, und wenn Dropshoten nichts mehr bringt dann versuch ich es  Vertikal. Die Vertikalrute liegt immer griffbereit und als Köder war schnell der Wise-Shad montiert. Bugmotor raus, das Boot mit dem Heck an die Kante gebracht wo zuvor die Bisse kamen. Langsam schiebe ich mein Boot über den Spot. Freilauf auf und der Shad saust zum Grund. Freilauf zu, kurzes anheben und leicht driften lassen dachte ich Angeltag auf Zander auf der Donaumir noch. Doch kaum fertiggedacht, WUMM.., ein Einschlag in die Rute wie aus dem Lehrbuch! Großzander schoss es mir durch die Gedanken!! Zweimal nahm der Bursche Schnur von der Rolle bis meine Keschermaschen Ihn umschlossen und ins Boot brachten. Wahnsinn rief ich, einfach klasse!!! Die Ausdauer und Experimentierfreudigkeit hat sich wieder einmal gelohnt. Volle 82cm brachte der Zander auf`s Messband!  Nach dem Fototermin durfte der Bursche wieder in sein Element zurück, für das nächste Treffen, hoffentlich bald!

Solch ein Fisch ist der perfekte Abschluss für einen erfolgreichen Angeltag! Da ich leider noch einen Termin hatte musste ich die Heimfahrt antreten das mir aber auf Grund dieses Erfolges nicht sehr schwer viel.

Mein Lund ist schnell verladen und so bin ich rasch am Heimweg.Das war er wieder einmal: Der perfekte Angeltag, und ich freu mich schon auf den Nächsten!Tschüss und bis bald, Euer Rudolf von der Donau.

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