Ganz Europa kämpft gerade mit der andauernden Hitzewelle, welche uns seit Wochen überrollt und wie es aussieht, uns auch nicht so schnell wieder verlassen wird, was macht das mit unseren Raubfischen? Was tun bei dieser Affenhitze? Bei Wassertemperaturen jenseits der +25°C- Marke in unseren Seen und Schottergruben sind die Fische mehr oder weniger ruhiggestellt, sie parken sich irgendwo im Schatten ein und haben so gut wie keine Fresslaune. Maximal frühmorgens oder spätabends kann man ganz kurze Beisszeiten erleben, doch auch hierzu muss man zur richtigen Zeit am richtigen Spot sein, denn die Fische gruppieren sich in den letzten sauerstoffreichen Zonen im Gewässer und diese muss man erst mal finden!

Ganz ehrlich gesagt „pfeife“ ich bei solchen Bedingungen auf das Angeln auf Hecht & Co in unseren Seen bzw. Schottergruben und nutze die nette Abkühlung von fließenden Gewässern wie der Mur, für kurze Ausflüge mit der Fliegenrute. Doch auch hier packt man es zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr einfach nicht in der Gluthitze und muss auf die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden ausweichen. Heute war ich mal vor Sonnenaufgang am Wasser und versuchte mit Tockenfliege und Nümphe ein paar Forellen zu fangen. Nach zwischenzeitlichen Wasserständen jenseits von Gut und Böse fällt aktuell der Wasserstand der Mur wieder auf ein erträgliches Maß und so konnte ich mit den ersten Sonnenstrahlen, die auf die Mur fielen, ein paar schöne Forellen fangen. Die Erkenntnis des Tages… erst wenn die Sonne auf die Wasseroberfläche scheint, beginnen anscheinend in meinem Abschnitt die Forellen zu beissen… nach der ersten halben Stunde am Wasser dachte ich mir schon, dass der Weg und vor allem das frühe Aufstehen umsonst gewesen sind, doch wie gesagt, mit den ersten Sonnenstrahlen ging es dann Schlag auf Schlag, die Forellen wurden Aktiv und gingen auch so richtig ran… also Leute, seid flexibel und nutzt eure Chancen am Wasser, auch wenn sie aktuell sehr gering sind!

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