STANLEY THE STICKLEBACK? Gibt’s diesen Futterfisch wirklich?

Die gewandten Schwimmer mit dem originalen Namen „Stichling“ kommen im Süßwasser und küstennahen Brack- und Meerwasser vor. Den Namen verdanken sie einer Reihe von drei bis sechzehn Einzelstacheln vor ihrer Rückenflosse. Es handelt sich dabei um umgewandelte Flossenstrahlen. Die vorderen Strahlen der Bauchflossen sind ebenfalls zu Stacheln umgebildet. Alle Stacheln können dauerhaft und ohne weiteren Kraftaufwand aufgerichtet getragen werden, da sie in Scharnieren einrasten. Dies weiss Wikipedia über diesen Futterfisch zu berichten… Aufgrund seines sehr hohen Fett- und Proteingehalts stellt er für viele Raubfische in unseren Hemisphären eine extrem nahrhafte Zwischenmahlzeit dar.

Die Beschaffenheit des STANLEY THE STICKLEBACK

Westin-Stanley-the-SticklebackDie Beschaffenheit der Gummimischung des äußerst lebensechten Köders (Life-Like-Lure) lässt es zu, den Westin STANLEY THE STICKLEBACK sowohl im Süßwasser, als auch im Salzwasser zu fischen. Die superweiche Kunststoffmischung des Gummis kann dabei auf einen herkömmlichen Jigkopf, als auch ein Dropshot-Rig oder auch auf einem Offset-Haken aufgezogen werden. Der dicke, fleischige Body bricht dabei nach der zweiten Bauchflosse stark ab und lässt durch eine dünne Verbindung den kleinen Tellerschwanz eher unregelmäßig vibrieren und den Body daher auch eher unregelmäßig leicht um die Mittelachse rotieren. Apropos vibrieren, die feinen Stacheln am Rücken werden natürlich dabei auch durch die leichte Rotation um die Mitte in Schwingungen versetzt und locken durch zusätzliche feine Vibrationen weitere Raubfische an.

Obwohl es bei solchen Ködergrößen eher untypisch ist, den Köder mit reellen Augen zu versehen, haben sich die Jungs und Mädels von WESTIN hier nicht lumpen lassen und dieses kleine Fischchen sowohl mit Kunststoffaugen (active eyes), als auch mit einer handgemalte Farbgebung zu versehen.

Der 7,5cm (3″) lange Westin STANLEY THE STICKLEBACK ist mit seiner weichen Gummimischung, genau passend  für das Angeln im Winter, in acht verschiedenen, fängigen Mustern bzw. Farben erhältlich. Ich selbst verwende sehr gerne solche Köder im Winter, da sie auch bei sehr niedrigen Temperaturen noch die volle Reizleistung entfalten und so auch den noch so müden Winterräuber aus seinem Versteck locken. Aufgezogen auf ein Dropshot-Rig lassen sich somit vom Boot aus auch oft noch in den letzten Krautfeldern schöne Hechte, Zander oder Barsche zum Biss verleiten, wenn so ein hoch agiler Köder plötzlich in einem Krautloch auftaucht. Also, wie immer im Winter… mit dem Speed mal einen gehörigen Ganz zurückschalten und diesen kleinen Westin STANLEY THE STICKLEBACK langsam über den Boden jiggen, dann klappt es auch mit dem Winterräuber. Dabei sollte der Jigkopf das Gewicht von 5g nicht überschreiten, da ansonsten der Köder viel zu schnell Unterwegs ist und das die Räuber im Winter überhaupt nicht gut vertragen. Optimal lassen sich dabei solche Ködern im Winter mit einem UltraLight Setup fischen. Also, ein bis zwei Päckchen dieses Köders in die Tasche und schon kann es losgehen!

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