Heute geht’s mal mit einem ganz knuffigen Tierchen ins Rennen. Der Megabass Dark Sleeper sieht ja in manchen Mustern aus wie ein kleines Fabelwesen, welches die Unterwasserwelt verzaubern möchte. Dahingehend kann ich euch sagen, das schafft der Megabass Dark Sleeper durch seinen ganz besonderen Charme auch! Mit seinem Körper, halb Kaulbarsch, halb Grundel mischt er die Unterwasserwelt mal wieder so richtig auf! Aber mal schön nach der Reihe…

Das Konzept hinter dem Megabass Dark Sleeper

Der Megabass Dark Sleeper wurde von den Designern bei Megabass sicherlich mal dazu entwickelt, um die grundnahen Raubfische als Ziel auszuwählen. Um dies zu bewerkstelligen, haben sie beim Megabass Dark Sleeper das Gewicht mit extrem tiefem Schwerpunkt in den Swimbait eingegossen. Damit erreichten sie eine geniale Schwimmeigenschaft direkt über dem Grund. Diese ist extrem Stabil, heisst der Köder dreht überhaupt nie über, auch beim aggressivsten anjiggen nicht. Der Megabass Dark Sleeper schlägt dabei aber nicht wie gewohnt mit dem Kopfteil am Boden auf, wie es bei Ködern mit Jigkopf der Fall ist, nein er hoppelt mit deinem Bauch über den Grund und gleitet von Jig zu Jig wie ein kleiner Segelflieger zum nächsten „bounce“, bei dem er wieder mit dem ganzen Körper am Boden aufsetzt und dabei eine kleine Staubwolke erzeugt. In der Schwimmphase, oder besser gesagt Absinkphase, bleibt der komplette Körper des Megabass Dark Sleeper stabil ohne Bewegung im Wasser, nur der extrem senkrecht gestellte und superfeine Schwanzteil wedelt unaufhaltsam und sendet dabei ganz feine Vibrationen an seine Objekte der Begierde, die Raubfische aus.

Das Design des Megabass Dark Sleeper

Der Körper des Dark Sleeper von Megabass besteht aus einer sehr zähen, aber dennoch extrem flexiblen Gummimischung und die Verarbeitung ist wie so oft bei Ködern von Megabass, total makellos. Bei den Ködern kann man sogar nur schwer die Gussnarben am Bait erkennen, also wirklich tadellos was die Jungs und Mädels von Megabass da wieder mal abgeliefert haben. Der Megabass Dark Sleeper ist im vorderen Teil wirklich schön fleischig und bummelig, was von der Silhouette her für dem Raubfisch natürlich einen schönen, leckeren Happen darstellt. Nach hinten fällt dann der Umfang des Megabass Dark Sleeper rapide ab und endet in einem extrem feinen und dünnen Schwanzteil mit einem, wie schon erwähnt, steil gestellten, flachen Tellerschwanz. Dieser erzeugt eine schöne, gleichmäßige Kicking-Action und lockt damit auch noch den unmotiviertesten Raubfisch hinterm Kraut hervor.

Die realistischen Augen des Dark Sleeper ragen aus dem Köder heraus und wirken somit noch deutlich markanter. Sie sind aufgeklebt und aus hartem Kunststoff, halten aber ausgesprochen gut. Auch nach mehreren Fängen sind die Augen immer noch dort wo sie sein sollten und liegen nicht wie bei vielen anderen Ködern, schon nach dem Aufziehen des Köders auf den Jighaken, irgendwo an Gewässergrund. 🙂

Die Muster des Megabass Dark Sleeper

Der Dark Sleeper von Megabass wird aktuell in zehn unterschiedlichen Mustern hergestellt, wobei alle Muster mittels airbrush in Handarbeit aufgetragen werden. Auch hier hält die Lackierung extrem gut und geht auch nach mehreren Fängen keine Spur vom Köder ab. Die Muster sind wie man es von Megabass kennt extrem detailverliebt, präzise und schon fast zu schön um den Megabass Dark Sleeper den Raubfischen zum Fraß vorzuwerfen.

Der Megabass Dark Sleeper wird aktuell in folgenden Varianten hergestellt: 1/4oz 2.4″, 3/8oz 2.4″, 3/8oz 3″, 1/2oz 3″, 3/4oz 3″ und 1 oz 3.8″

Das special Feature des Megabass Dark Sleeper

Wenn man sich den Megabass Dark Sleeper so vom Seitenprofil her ansieht denk man sich… hmmm… netter Köder aber die Leute von Megabass haben doch etwas essentielles vergessen! Ohne Haken gibts doch auch keine Raubfisch? Keine Sorge, sie haben auch hier wieder mal auf nichts vergessen, der Megabass Dark Sleeper hat den Haken nur zwischen den beiden Rückenflossen versteckt. Heisst der Dark Sleeper besitzt eine parallel verlaufende Doppelflosse über den Rücken, bei der inmitten der Flossen der extrem scharfe Haken des Megabass Dark Sleeper herausragt. Einerseits fällt dem vorsichtigen Raubfisch somit kein störender Haken auf, andererseits bewirkt diese Konstruktion eine grandiose weedless Funktion des Köders. Der Megabass Dark Sleeper fängt durch diese spezielle Konstruktion viel weniger Kraut, weder an der Öse für den Swap, weil das Kraut nach unten abgleiten kann, noch am Haken, da es durch die Flossen darübergeleitet wird. Einzig bei Hechtbissen ist diese Flosse sehr schnell zerfledert und dann hat es sich mit dem Spezialeffekt ausgeträumt, der Haken liegt früher oder später frei, da die Flosse durch die scharfen Zähne des Hechtes recht schnell verschwunden ist.

Fazit zum Megabass Dark Sleeper

Für mich findet der Köder definitiv Platz in meiner Köderbox für den Herbst und Winter, denn genau zu dieser Jahreszeit ist es wichtig, dass man sich mit den Ködern immer mehr dem Grund nähert und dort ganz langsam und ohne großen Radau versucht die vorsichtigen Raubfische an den Haken zu bekommen. Da ist der Dark Sleeper von Megabass wirklich eine optimale alternative zum normalen Gummifisch und gefischt mit der feinen Megabass Destroyer LEGEND WORKS LIMITED kann er an gewissen Tagen sicherlich den Unterschied ausmachen!

Hier erklärt euch noch Megabass Pro Edwin Evers, wie man den Megabass Dark Sleeper richtig einsetzt…

Kenichi Iida zeigt euch hier, wie man den Dark Sleeper von Megabass wirklich richtig fischt…

Und last but not least… Chris Zaldain hat hier ein paar sehr feine Aufnahmen des Dark Sleeper im Kampfmodus produziert…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.